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29.09.2017, 10:39 Uhr
„Offenen Ganztag stärker unterstützen“
Besuch von Bianca Winkelmann MdL an der Grundschule Regenbogen in Lübbecke
Um sich einen Eindruck vom Offenen Ganztag an der Grundschule Regenbogen zu verschaffen, folgte Bianca Winkelmann MdL der Einladung der leitenden Erzieherin Dorothee Brandt und besuchte die Einrichtung in Lübbecke. Dort suchte sie das Gespräch gemeinsam mit dem Konrektor Karl-Friedrich Rahe und der Trägervertreterin von Parität für Kinder, Christin Niemeier.
Bianca Winkelmann MdL (rechts) im Gespräch an der Regenbogenschule
Anlass des Treffens war der Umstand, dass es aktuell an Grundschulen für Eltern nur die Möglichkeit gibt, Integrationshelfer am Vormittag zu beantragen. Am Nachmittag ist es bisher nicht möglich, für Kinder mit Behinderung Integrationshelfer zu bekommen.

Diese Ungleichbehandlung müsse der Gesetzgeber ändern, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Chancengleichheit bräuchten auch Kinder, die am Nachmittag in der Schule betreut werden. Bianca Winkelmann nutzte die Gelegenheit und suchte das direkte Gespräch mit den Kindern und erzählte ihrerseits, was eine Politikerin so macht. Ebenso berichteten die Kinder von ihrem Tag in der Schule: Nach dem Unterricht gleich die Hausaufgaben erledigen, Mittagessen, dann etwas verschnaufen und direkt in die Arbeitsgruppen. Ab 15:00 Uhr ist dann für die Kinder, die keine Arbeitsgruppen besuchen, Zeit, um mit ihren Freunden zu spielen.

„Wir wollen die Freiheit und Eigenverantwortlichkeit für unsere Schulen stärken, auch bei der Gestaltung des Ganztags“, so die Landtagsabgeordnete aus Rahden. Karl-Friedrich Rahe führte Bianca Winkelmann gemeinsam mit Dorothee Brandt durch die Schule und berichtete von den Erfahrungen mit den aktuell 90 Schülern im Nachmittagsbereich.

Christin Niemeier wies als Fachberatung von Parität für Kinder auf die dringende Notwendigkeit hin, dass für die Arbeit im Offenen Ganztag rechtliche Standards entwickelt werden müssten. Das Land könne nur für einheitliche Grundlagen an den Standorten sorgen. So würden z.B. qualifizierte Mitarbeiter benötigt, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht würden.

Bianca Winkelmann dankte für die zahlreichen Informationen und Eindrücke. So habe die NRW-Koalition in ihrem Koalitionsvertrag bereits die Bedeutung des Ganztags, auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bewusst zum Ausdruck gebracht. Wie in allen anderen politischen Themenfeldern werde die Koalition sich in den kommenden Monaten der Situation im Ganztag annehmen, damit aus den Koalitionsvereinbarungen auch geltendes Recht werde.
21.11.2017, 13:37 Uhr
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