Kreistagsbewerber für den Mühlenkreis aufgestellt
Die CDU im Mühlenkreis ist für die Kommunalwahl im Mai 2014 gut aufgestellt. In Espelkamp wurden jetzt die Kandidaten für die 30 Wahlbezirke und die 57 Kandidaten der Reserveliste gewählt.
Kirstin Korte MdL wurde von der Kreisvertreter-Versammlung der CDU an die Spitzenposition der Reserveliste gewählt. Auf den weiteren Plätzen folgen Henning Vieker aus Espelkamp, Ralf Kurz aus Porta Westfalica, Annegret Robert aus Minden und – mit 27 Jahren jüngster Wahlkreisbewerber der CDU - Frank Rabe aus Stemwede.
„Mit Kopf, Herz und Verstand“, so Kreisvorsitzende Kirstin Korte, werden sich die Kandidaten künftig der Kreispolitik widmen. Auf den weit gefächerten Themenfeldern der Kreispolitik, von der Wirtschaftsförderung über Bildungs- und Jugendpolitik, Sozialpolitik und der Versorgung mit Ärzten und Gesundheitsvorsorge werde man in den nächsten Jahren Akzente setzen. Kreispolitik sei nicht gerade spektakulär, aber die CDU stelle sich den Anforderungen der Tagespolitik und werde darüber hinaus Vorstellungen für die künftige Entwicklung des Kreises erarbeiten. Dabei sei es wichtig, der „Strangulierungs-Politik“ des Landes, wie sie in den Zielen des neuen Landes-Entwicklungs-Planes zu erkennen sei, ein deutliches Zeichen zu setzen, damit der ländliche Raum weiter Entwicklungsmöglichkeiten erhalte. Für die Städte, Gemeinden und Dörfer müsse auch weiterhin die Möglichkeit der Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbegebieten erhalten werden.
Auch die medizinische Versorgung der Bevölkerung müsse weiter gesichert werden. Mit der Portal-Klinik in Rahden und der Folgenutzung des Bettenhauses sei man hier auf dem richtigen Weg. Jetzt sei das Land am Zug um mit der Einrichtung einer medizinischen Fakultät in Bielefeld auch die Klinikstandorte im Kreis zu stärken. Campus Minden und Regioport seien ebenfalls wichtige Einrichtungen, die es weiter zu fördern gelte, hier könne sich das Land nicht aus der Verantwortung ziehen, so Korte. Nordwestdeutsche Philharmonie und Preußenmuseum seien wichtige Standortfaktoren für den kulturellen Bereich. Und beim Thema Inklusion könne sich das Land nicht den Erfordernissen verweigern und alle Lasten auf die Kommunen als Träger der Einrichtungen abwälzen.