CDU Kreisverband Minden-Lübbecke

Kreistagsfraktion informiert sich in Espelkamp: Martinshaus und Tafel

Beeindruckendes ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Die Tafel versorgt rund 1000 Erwachsene und 700 Kinder

Espelkamp. Armin Gauselmann als Beiratsvorsitzender des Förderververeines und Karlheinz Schlüter als 1. Vorsitzender stellten das auch um neue Kühl- und Funktionsräume erweiterte Lager und Sortierzentrum an der der Beuthener Straße in Espelkamp den Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion vor. Von hier aus werden die von über 40 Lebensmittelmärkten gespendeten Waren sortiert und für die sechs Ausgabestellen im Lübbecker Land bereitgestellt.
Annegret Robert, Detlev Beckschewe, Marco Rinne, stellv. Landrätin Kirstin Korte, Henning Vieker, Ernst Habbe, Vorsitzender Friedrich Klanke, Rald Kurz, Sven Binner und Stella Gieseler vom Arbeitslebenzentrum (v. li.)Annegret Robert, Detlev Beckschewe, Marco Rinne, stellv. Landrätin Kirstin Korte, Henning Vieker, Ernst Habbe, Vorsitzender Friedrich Klanke, Rald Kurz, Sven Binner und Stella Gieseler vom Arbeitslebenzentrum (v. li.)
Über die damit verbundenen organisatorischen und logistischen Herausforderungen und die Arbeitsabläufe insgesamt gab es beeindruckende Informationen. Diese gaben dann jeweils für die von ihnen zu verantwortenden Bereiche Jürgen Obernolte vom Förderverein sowie als hauptamtliche Kräfte des Arbeitslebenzentrums deren Geschäftsführerin Magdalene König, die Hauswirtschaftsmeisterin Stella Gieseler und  Sozialpädagogin Sabine Linz-Struckmeier.

Die Berichte machten auch deutlich, welch ein umfangreiches ehrenamtliches Engagement hinter dieser Arbeit steht. So engagieren sich auch die hauptamtlichen Kräfte noch zusätzlich bei der Bewältigung der Aufgaben. Ohne die derzeit  rund 170 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Arbeit in den sechs Ausgabestellen der Tafel Lübbecker Land nicht zu leisten.

Der Kreis Minden Lübbecke fördere, so Sozialdezernent Hans-Jörg Deichholz, dauerhaft 24 Arbeitsgelegenheiten für Bezieher von Arbeitslosengeld II, um die tägliche Arbeit zu unterstützen. Gleichzeitig erfolgen im Bereich Hauswirtschaft Ausbildungen und Qualifizierungen.

Fraktionsvorsitzender Friedrich Klanke bedankte sich für die engagierte Arbeit und lobte die Arbeit der Tafel: "Trotz der Mittelkürzungen des Bundes hätten so alle Stellen erhalten werden können."

 

CDU-Kreistagsfraktion beeindruckte ehrenamtliches Engagement:
Vorstellung des Martinshauses in Espelkamp mit Ausgabestelle


Espelkamp.  Von dem ehrenamtlichen Engagement  für das Martinshaus in Espelkamp zeigten sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion beeindruckt. Die dortige Sitzung wurde mit einer Besichtigung des Hauses einschließlich der neu eingerichteten Ausgabestelle der Lübbecker-Land-Tafel verbunden. CDU-Ratsmitglied Arthur Wall berichtete über die Umbauten und Renovierungen des Martinshauses, für die
die etwa 200 Mitglieder der Evangelischen Freikirche umfangreiche Eigenleistung erbracht hätten.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Senckel wies darauf hin, dass das von der Ev. Freikirche im Jahr 2007 erworbene Gebäude aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammt. "Den heutigen Gottesdienstraum nutzte bereits die Belegschaft der MUNA von 1939 bis 1945 als Gesellschaftsraum und im Jahre 1952  feierten die Bürger Espelkamps hier die Einweihung ihrer ersten Kirche (Martinskirche)", leitete Christel Senckel ihren Kurzvortrag über die bewegte Geschichte des Hauses ein.

"Wir haben es hier mit einem sehr geschichtsträchtigen Gebäude  zu tun", hob sie hervor. 1955 habe in diesem Gebäude die  Synode der Evangelischen Kirchen Deutschlands  unter Vorsitz des Präses Gustav Heinemann getagt. Es sei eine bemerkenswerte Tagung gewesen, da bei dieser Synode Gustav Heinemann abgewählt worden sei", erinnerte Christel Senckel an die damaligen Differenzen.

Heftige Diskussionen hätte es in Espelkamp gegeben, weil aufgrund zurückgehender Mitgliederzahlen die Martinskirche als eine von drei Kirchen aufgegeben werden und das gesamte Gebäude nach verschiedenen Nutzungsideen aus finanziellen Gründen  doch verkauft werden musste. "Nachdem dann zuerst die Räume der Diakonie neu eingerichtet worden seien, gelang es danach auch, die weiteren Arbeiten mit Umgestaltung des Gemeindesaales zum Mehrzweckraum, Einbau bzw. grundlegende Renovierung von Küche, Sanitäranlagen und die Bereiche der Kinderstunden-, Teenager- und Jugendräume erfolgreich zu bewerkstelligen", hatte zuvor schon Ratsmitglied Arthur Wall erläutert.

Für die CDU-Kreistagsfraktion bedankte sich Vorsitzender Friedrich Klanke bei der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Senckel und bei Arthur Wall für die interessanten Ausführungen zur Historie des Martinshauses und der Vorstellung der Bau- und Einrichtungsmaßnahmen.