CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe bewertet die derzeitige wirtschaftliche Situation im Land als hervorragend. Kreisvorsitzende Kirstin Korte freute sich über den Besuch des CDU-Generals in Espelkamp und begrüßte zum "Heimspiel" auch Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter. Seine Forderung: "Ostwestfalen-Lippe darf nicht der Nationalpark für das Ruhrgebiet werden, sondern soll Kernzentrum für zukunftsfähige Arbeitsplätze sein!"

"Deutschland steht 2012 gut da! Und wir sind der Stabilitätsanker für Europa", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der beim offenen Kreisparteitag der CDU im Mühlenkreis der Frage nachging: "Deutschland 2012 - Wo steht unser Land heute?". Jedoch mahnte er auch die wichtigen Entscheidungen der nächsten Wochen an. "Gefährdungen aus anderen Bereichen des Euro-Raumes, die auch unsere Wirtschaft beeinträchtigen können, müssen gebannt werden. Zum Fiskalpakt gibt es keine Alternative. Und wer den nun in Zweifel zieht, der versündigt sich an Deutschland und Europa", so Gröhe unter dem Beifall des Publikums. Die CDU habe mit ihrer soliden Politik zu dieser Stabilität in Europa entscheidend beigetragen.
Zuvor war auch schon Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter auf die Frage nach der Zukunft Europas eingegangen. "Wir als Deutsche haben Europa viel zu verdanken - und wer etwas bekommt, der muss auch manchmal etwas zurückgeben. Deutschland ist das Zugpferd für Europa, doch es muss allen klar sein, dass das deutsche Pferd Europa nicht allein ziehen kann. Daher müssen alle nationalen Regierungen ihre Hausaufgaben auch erledigen", so Kampeter.
Als große, gemeinsame Aufgabe benannte Kampeter die Erneuerung der CDU in Nordrhein-Westfalen und warb bei den Mitgliedern um Unterstützung für den am 30. Juni zu wählenden neuen Landesvorstand unter der Führung von Armin Laschet. Der rot-grünen Landesregierung warf er vor, die europaweit Technologieführerschaft der Region Ostwestfalen-Lippe nicht genügend wahrzunehmen: "OWL soll nicht der Nationalpark für Ruhrgebiet sein, sondern Kernzentrum für zukunftsfähige Arbeitsplätze sein!"
Zum Abschluss der Veranstaltung nahm sich Generalsekretär Gröhe noch ausgiebig Zeit, die Fragen der Parteimitglieder zu beantworten. Insbesondere die ärztliche Versorgung und die Breitbandinternetversorgung im ländlichen Raum bewegten die Gäste.