CDU Kreisverband Minden-Lübbecke

Dannemann sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Mühlenkreis

Unser heimischer Bundestagsabgeordneter Oliver Vogt hat sich bei Dannemann mit der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und Vertretern des Bundesverbands der Zigarrenindustrie über die aktuellen Herausforderungen der Branche und die geplante Erhöhung der Tabaksteuer ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die möglichen Auswirkungen der Steuerpläne auf das Unternehmen, seine Beschäftigten und den gesamten Wirtschaftsstandort im Mühlenkreis. Allein am Standort Lübbecke beschäftigt Dannemann rund 400 Menschen und steht damit beispielhaft für die Bedeutung mittelständischer und traditionsreicher Unternehmen für unsere Region.

Gleichzeitig befindet sich die Zigarrenbranche bereits heute in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld. Neben steigenden Kosten stellen insbesondere zusätzliche bürokratische Anforderungen wie das verpflichtende Track-and-Trace-System die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, bei weiteren Belastungen die tatsächlichen Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitsplätze genau in den Blick zu nehmen.

Besonders kritisch ist aus Sicht von Oliver Vogt die derzeit geplante massive Erhöhung der Tabaksteuer für Zigarren und Zigarillos. Die vorgesehene Anhebung um rund 1.300 Prozent wäre aus seiner Sicht völlig unverhältnismäßig, würde deutlich über die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags hinausgehen und könnte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Zigarrenbranche erheblich beeinträchtigen.

Für den Standort Lübbecke und den Mühlenkreis geht es dabei um weit mehr als um eine einzelne steuerpolitische Maßnahme. Es geht um Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und die Zukunft eines traditionsreichen Familienunternehmens, das seit vielen Jahren fest mit unserer Region verbunden ist.

Der direkte Austausch mit der Unternehmensführung, dem Betriebsrat und dem Bundesverband der Zigarrenindustrie hat Oliver Vogt erneut gezeigt, wie wichtig es ist, die Auswirkungen politischer Entscheidungen unmittelbar mit den Betroffenen zu besprechen. Deshalb gilt es, bei den aktuellen Plänen des Bundesfinanzministers noch einmal nachzuverhandeln und eine Lösung zu finden, die die berechtigten Interessen des Staates berücksichtigt, gleichzeitig aber Arbeitsplätze und industrielle Strukturen in Deutschland nicht gefährdet.

Gute Wirtschaftspolitik muss faire Wettbewerbsbedingungen schaffen, Arbeitsplätze sichern und die besonderen Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen berücksichtigen. Gerade für unseren Mühlenkreis ist es entscheidend, dass Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze auch künftig bei uns vor Ort erhalten bleiben.