Landwirtschaft vor Ort: Austausch bei den Sommerdialogen
Im Rahmen seiner Sommerdialoge hat unser heimischer Bundestagsabgeordneter Oliver Vogt mehrere landwirtschaftliche Familienbetriebe im Mühlenkreis besucht. Bei den Hofterminen ging es vor allem um die aktuelle wirtschaftliche Situation der Betriebe, die politischen Rahmenbedingungen und die konkreten Herausforderungen im landwirtschaftlichen Alltag.
Besucht wurden der Hof Ostermeier in Hüllhorst, der Betrieb von Katrin von Behren in Hille, die Höfe der Familien von der Ahe in Frotheim und Niedringhaus in Friedewalde sowie der Hof Melcher in Oppenwehe und die Hof Schroen GbR um Tabea Wengenroth.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie steigende Betriebskosten, zunehmende Bürokratie, komplizierte Förderverfahren und fehlende Planungssicherheit. Auch die Auswirkungen der zurückliegenden Dürreperiode sowie die allgemeine politische Entwicklung wurden diskutiert. Für die Betriebe ist insbesondere entscheidend, dass politische Vorgaben verlässlich und langfristig planbar sind.
Die Hofbesuche haben zugleich einen Einblick in die unterschiedliche Ausrichtung der landwirtschaftlichen Betriebe im Mühlenkreis gegeben. Neben Getreide, Körnermais, Ölfrüchten, Silomais, Grünland und Sonderkulturen gehören auch Sauenhaltung, Ferkelaufzucht, Milchviehhaltung und Rinderaufzucht zu den besuchten Betrieben. Auf dem Hof Melcher befindet sich zudem mit dem „Lütken Huus“ eine Kindertagespflege für Kinder unter drei Jahren. Auf der Hof Schroen GbR wird neben Ackerbau und Milchviehhaltung auch eine Biogasanlage betrieben.
Deutlich wurde dabei auch die Bedeutung der Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln. Kurze Wege und regionale Produktionsstrukturen sind ein wichtiger Bestandteil einer leistungsfähigen Landwirtschaft vor Ort.
Für Oliver Vogt sind die Gespräche mit den landwirtschaftlichen Betrieben eine wichtige Grundlage für seine politische Arbeit. Die Erfahrungen und konkreten Herausforderungen aus dem Mühlenkreis nimmt er in die politische Diskussion nach Berlin mit.
Aus seiner Sicht braucht es für die Landwirtschaft vor allem weniger unnötige Bürokratie, einfachere Förderverfahren, faire Wettbewerbsbedingungen und mehr Planungssicherheit. Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen können landwirtschaftliche Betriebe langfristig investieren und ihre Produktion weiterentwickeln.
Die Hofbesuche im Rahmen der Sommerdialoge waren daher eine gute Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und politische Herausforderungen direkt mit den betroffenen Betrieben zu besprechen.