CDU Kreisverband Minden-Lübbecke

Fünf Jahre nach Corona: Welche Lehren ziehen wir für die Zukunft?

Beim Mühlenkreisgespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung im LWL-Preußenmuseum Minden durfte Vogt seinen Bundestagskollegen Prof. Dr. Hendrik Streeck, den heutigen Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, als Hauptgast begrüßen und die Diskussion moderieren.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie lernen und Deutschland besser auf zukünftige Gesundheitskrisen vorbereiten können. Wie können wir Prävention und Gesundheitsschutz stärken? Wie gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Entscheidungen in Krisenzeiten besser miteinander zu verbinden? Und wie schaffen wir es, Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere gemeinsame Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken?

Gemeinsam mit Prof. Dr. Streeck und den Gästen wurde unter anderem darüber diskutiert, wie wirksame Schutzmaßnahmen, die Verhältnismäßigkeit staatlichen Handelns und eine transparente Kommunikation zusammengehören. Auch die Aufarbeitung der Pandemie durch die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages spielte dabei eine wichtige Rolle.

Prof. Streeck blickte dabei mit den Worten  „Wir haben alle dieselbe Pandemie durchlebt, aber jeder hat eine andere Pandemie erlebt.“ auf die Zeit der Corona-Krise zurück. Ein großes Problem sei gewesen, dass Sachfragen moralisiert wurden und das Befolgen oder Nichtbefolgen von Regeln Bekenntnisse wurden. Deutschland habe zu den Ländern gehört, in denen Geimpfte und Ungeimpfte sich gegenseitig ablehnten, diskreditierten und ausschlossen, fuhr der Virolge fort.

Besonders wertvoll war der offene Austausch mit dem Publikum. Denn die Aufarbeitung der Pandemie darf nicht beim Rückblick stehen bleiben. Entscheidend ist, aus den damaligen Erfahrungen konkrete Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Vogt betonte:  „Wir müssen aus der Coronapandemie lernen und auf künftige Ereignisse dieser Art vorbereitet sein.“

Dr. Oliver Vogt bedankt sich sehr herzlich bei seinem Kollegen Prof. Dr. Hendrik Streeck für den fundierten Impuls und den spannenden Austausch, bei Dr. Andreas Schulze und der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Organisation sowie bei allen Gästen für die engagierte Diskussion.